St. Marien - Domgemeinde Fürstenwalde / Spree
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Der Dom zu Fürstenwalde

Wenn Sie an einigen Informationen über mich und meine Gemeinde interessiert sind, lesen Sie bitte in Ruhe weiter.

Ich wünsche Ihnen einen Moment der Ruhe und Besinnung und dann viel Spaß beim Lesen.

Ihr wiedererstandener Dom zu Fürstenwalde

LEXIKON ZUM WIEDERERSTANDENEN DOM IN FÜRSTENWALDE

A wie ‘Alter Herr’: Richtig, ich bin ein alter Herr; rund 550 Jahre bin ich alt. Ich vereinige in mir Altes und Neues - Teile von mir sind schon 1446 und sogar davor entstanden - das Neue in mir wurde erst im Oktober 1995 fertiggestellt und eingeweiht und wird Gemeindezentrum genannt.

B wie Baustil : Ich habe Stil. Sie erkennen das z. B. in der Alten Sakristei, deren Decke aus vier Kreuzgewölben besteht, die ein birnenförmiges Profil haben.Ebenso kann ich im Hallenschiff noch auf die spärlicher Reste der Pfeiler und Arkadenbögen verweisen, die noch bis 1945 ein eindrucksvolles gotisches Gewölbe stützten.

C wie Christen : zur Domgemeinde St. Marien gehören rund 3 500 Christen. Das sind ca. 10 % der Bevölkerung.

D wie Domsaal : Ich gehöre zum modernen Einbau und diene den Gemeindegliedern als Winterkirche. In mir ist es warm und gemütlich, denn ich habe eine Fußbodenheizung.

E wie Epitaphe : Im Chorumgang des Hallenschiffes können Sie uns anschauen. Besonders eindrucksvoll ist das Sandsteinepitaph des gelehrten Prälaten Dietrich von Bülow, Bischof zu Lebus. Geschaffen wurde diese Grabplatte von Franz Maidburg anno 1523.

F wie Folianten : Finden Sie in der Dombibliothek, einem sterngewölbten Raum über der Alten Sakristei. Ich beherberge Reste einer alten Kirchenbibliothek und einen umfangreichen Bestand der märkischen Gutsbibliothek der Familie von Massow als Dauerleihgabe.

G wie Glocken : In meinem Turm hängen drei Glocken. Die größte ist aus Bronze und stammt aus dem Jahre 1774. Sie fand sich nach Kriegsende auf dem Glockenfriedhof in Hamburg an. Die beiden anderen wurden aus Stahl gegossen und sind von 1956.

H wie Höhe : Ich habe eine beachtliche Höhe. Bis zum Dachfirst beträgt sie 38 m, jedoch überflügelt mich der Turm mit 68 m.

J wie Jüterboger Altar : Ich stamme aus einer Mönchenkirche und bin ein typischer Hochaltar des frühen 18. Jh., der Zeit des Barocks.

K wie Kanzel :Schmerzlich fehlt sie mir.

L wie Lebus : Dass ich hier als Dom in Fürstenwalde stehe, ist eng verknüpft mit der Geschichte des Bistums Lebus, dessen Bischöfe sich anno 1385 die volkreiche und gut befestigte Stadt Fürstenwalde als ihren Sitz auserkoren.

M wie Musik : Die Kantorei der St. Marien-Domgemeinde gehört seit ihrer Gründung vor 111 Jahren unter mein Dach. Fast täglich füllt sie meine Räume mit ihren klangvollen Tönen: in Spatzen-, Kinder-, Jugend- u. Erwachsenenchören, in Posaunenchören für Anfänger u. Fortgeschrittene, in Domsingestunden für Interessierte.

N wie Nordanbau : Hier wohnen: Das Dombüro, die Neue Sakristei und die Dombibliothek. Im parallel gelegenen Südanbau haben die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde ihr Domizil.

O wie Orgel : Die kleinere fahrbare Orgel mit 12 Registern wurde 1995 von der Frankfurter Firma Sauer gebaut. Die neue große Orgel auf der Empore wird bis zum 31. Oktober 2005 von der Firma Schuke aus Potsdam fertig gestellt.

P wie Pfarrer : Zuständig für mich und die Kirchengemeinde sind seit 1991 Pfr. J. Hemmerling, seit 1996 Pfr. M. Haupt und seit 2004 Sup. F. Schürer - Behrmann.

Q wie Qualität : Habe ich erfahren. Mitarbeiter der Dombauhütte haben seit 1988 alles darangesetzt, mein Aussehen zu verschönern.

S wie Sakramentshaus : Zu meinen ältesten Ausstattungsstücken zählt diese 12,5 m hohe spätgotische Turmpyramide aus Sandstein von reichster Detailbildung mit figürlichem Schmuck, bestehend aus einem Fuß mit 4 Stockwerken., eine Stiftung des Bischofs Dietrich von Bülow aus dem Jahre 1517, gearbeitet von Franz Maidburg.

T wie Turm : Da der Turm im Laufe der Jahrhunderte sehr häufig durch Blitzeinschläge und Baufälligkeit zerstört wurde, passt sein Äußeres heute nicht mehr zu meinem gotischen Ursprung. Trotzdem habe ich mich an den barocken Baustil inzwischen gewöhnt und bin stolz, durch ihn geschmückt zu werden.

U wie Uhr : Wann erstmals eine Turmuhr im Dom die Zeit anzeigte, ist nicht belegt. Gewiss ist, daß heute eine funk-elektronisch gesteuerte Uhr auf Sandsteinzifferblättern die Zeit für die Fürstenwalder schlagen läßt.

W wie Wahrzeichen: Das bin ich für unsere Stadt Fürstenwalde. Von welcher Seite auch immer Sie nach Fürstenwalde kommen, Ihr erster Blick wird mich erspähen können.

Z wie Zukunft : In Zukunft wünsche ich mir für meine Entwicklung bessere Erlebnisse als die, die ich hinter mir habe. Ihnen danke ich für Ihren Besuch. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihren weiteren Weg.

Ich freuen mich, wenn Sie mich wieder besuchen und Ihre Freunde mitbringen.

Ihr wiedererstandener Dom